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Denkmalschutz in Würselen:
Beratungsangebot für Denkmaleigentümer

 

 

 

 

Maßnahmen an Baudenkmälern sind im Rahmen des Erlaubnisverfahrens in jedem Einzelfall und bis ins Detail auf ihre Verträglichkeit mit dem Bestand zu untersuchen. Vertretbar sind nur Maßnahmen, bei denen veränderungsbedingte Substanzwertverluste und Notwendigkeit der Eingriffe in einem angemessenen Verhältnis stehen.

 

Die Abwägung und Beurteilung, welcher Eingriff
 

  • unbedenklich und denkmalverträglich oder
  • gerade noch hinnehmbar oder
  • unnötig oder bestandsfeindlich
     

wäre, ist für den Laien und selbst für den erfahrenen Architekten oft sehr schwierig.

 

Für die in der denkmalrechtlichen Praxis häufiger anstehenden Bauunterhaltungsmaßnahmen und durch Umnutzung bedingten Veränderungen an einfachen (Wohn-)gebäuden steht Ihnen hier eine Planungshilfe zur Verfügung, die umfangreiche Informationen zum Ist- und Soll-Zustand von Fassade, Mauerwerk, Dach, Fenstern und Türen sowie zum Schallschutz und Wärmeschutz enthält:

 

>Planungshilfe Denkmalschutz (pdf)

 

Insbesondere bei größeren Umbau- oder Instandsetzungsmaßnahmen sollte darüber hinaus möglichst frühzeitig eine Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde erfolgen, um Planungssicherheit zu ermöglichen und von vornherein zeit- und kostenaufwendige Untersuchungen und Fehlplanungen zu vermeiden. Nicht zuletzt kann dadurch auch das nachfolgende Erlaubnisverfahren beschleunigt werden.

 

Die Untere Denkmalbehörde bietet jedem Eigentümer, Kaufinteressenten oder Bauherrn die Möglichkeit einer denkmalrechtlichen Bauberatung. Welche Unterlagen Sie für einen solchen Beratungstermin bereithalten sollten, richtet sich nach der von Ihnen geplanten Maßnahme. Grundsätzlich gilt:

 

  • Aus Ihren Angaben und Unterlagen sollten sich Art und Umfang der geplanten Maßnahmen genau ersehen lassen.
  • Je umfangreicher die geplanten Eingriffe sind, desto detaillierter sollten auch bereits die Angaben und Unterlagen für eine denkmalrechtliche Bauberatung sein.
  • Je detaillierter Ihre Angaben oder Unterlagen sind, desto besser lassen sich eventuelle Probleme und darauf abgestimmte Lösungsvorschläge bereits im Vorfeld besprechen.


In jedem Fall wird die Untere Denkmalbehörde im Vorgriff auf ein späteres Erlaubnisverfahren bereits im Rahmen der Beratung gemeinsam mit Ihnen mit folgende Grundsatzfragen erörtern:

 

  • Ist die Maßnahme überhaupt nötig oder wäre das Ziel vielleicht auch ohne baulichen Eingriff realisierbar?
  • Ist die Maßnahme in dem vorgesehenen Umfang nötig oder wäre das Ziel vielleicht auch mit geringeren Änderungen erreichbar?
  • Ist die Maßnahme unbedingt an der vorgesehenen Stelle nötig oder könnte sie vielleicht auch an einer weniger empfindlichen Stelle durchgeführt werden?
  • Ist die Maßnahme nach Ausführungsart und Material substanzverträglich oder sollte sie besser auf andere Weise durchgeführt werden?
  • Kann die Maßnahme in ferner Zukunft bei anderer Nutzung oder besseren technischen Möglichkeiten ohne zusätzlichen Schaden für den Bestand wieder beseitigt werden?


Eine denkmalrechtliche Beratung ist kostenlos! Nutzen Sie daher bitte dieses Angebot!


Wenn Sie das folgende Anfrageformular verwenden, kann die Untere Denkmalbehörde bereits im Vorfeld entscheiden, ob ein Vertreter des Amtes für Denkmalpflege (Denkmalfachbehörde)  oder der Unteren Bauaufsichtsbehörde beratend hinzugezogen werden sollte.  Möglichweise sollte die Besprechung auch am bzw. im Baudenkmal erfolgen. Ihre frühzeitige Anmeldung erleichtert eine entsprechende terminliche Abstimmung.

 

>Anmeldung einer denkmalrechtlichen Beratung (pdf)