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IT-Projekt "Lemmon" | Informationen zum Projekt

 

 

Die Nutzung neuer Medien beschäftigt die Politiker aus Würselen nunmehr seit dem Jahr 2001. Zu diesem Zeitpunkt startete das Land Nordrhein-Westfalen die e-Initiative NRW, in der es um die Notwendigkeit von Medien in Schulen ging. Ende 2001 wurde die Erstellung eines Medienentwicklungsplanes in Auftrag gegeben, aus dem ersichtlich werden sollte, welches Ziel die Stadt Würselen im Bereich „Lernen mit modernen Medien“ verfolgt.

 

Ende 2002 wurde dann ein IT-Konzept mit den dazugehörigen finanziellen Auswirkungen vorgestellt und vom Schul- und Weiterbildungsausschuss befürwortet. Dieses Konzept wurde dann jedoch in 2003 nicht umgesetzt.

 

Im Jahr 2004 wurde der Medienentwicklungsplan dann weiterentwickelt. Als Grundlage diente sowohl das bereits entwickelte IT-Konzept, als auch das Projekt unit21 aus Unna. Während dieser Weiterentwicklung wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die dann als Basis für eine eventuelle Ausschreibung herangezogen werden konnte.

 

Mitte 2006 wurde die Verwaltung beauftragt, den Medienentwicklungsplan an allen Schulen einheitlich umzusetzen und ein Konzept mit Notebooks entwickeln zu lassen. Dazu wurde ein fachliches Pflichtenheft durch eine externe Firma erstellt. Dieses Heft war die Grundlage und gleichzeitig der Startschuss für das Ausschreibungsverfahren.

 

Durch die rechtliche Prüfung und das sich anschließende Vergabeverfahren (europaweite Ausschreibung) konnte das Ziel, das Projekt zum Schuljahr 2007/2008 zu starten, nicht eingehalten werden.

 

Im April 2008 war das Verfahren dann abgeschlossen und das Projekt konnte umgesetzt werden. Projektpartner für die ersten 48 Monate des Lemmon-Projektes war die Firma Bechtle GmbH aus Essen (später Dortmund). Im Sommer 2008 wurden dann die kompletten Leitungen in allen 11 Schulen verlegt und die Hardware wurde angeliefert und installiert. Der offizielle Projektstart war der 30.09.2008.

 

Die Politik hatte sich bereits darauf eingestellt, dass es bei einem Projekt in einer solchen Größenordnung am Anfang nicht reibungslos laufen wird. Dass es aber zum Teil sogar Komplettausfälle des Systems gab, damit hatte keiner gerechnet. Zum Schuljahresbeginn 2009/2010 war das System zumindest nutzbar.
Im Jahr 2010 wurde dann ein „Qualitätszirkel“ eingerichtet, in dem die Schulen und der Schulträger gemeinsam an der Qualitätssicherung und -verbesserung des Projektes arbeiten sollten. In diesem Zirkel sind dann auf Grund der bisherigen Projekterfahrungen Verbesserungs-vorschläge für die Zukunft entwickelt worden, die vor allem für die Projektfortführung im September 2012 als Grundlage dienen sollten. In diesem Zusammenhang wurde auch die Notwendigkeit von schulspezifischen Medienkonzepten deutlich, die bis Januar 2012 von allen Schulen eingereicht worden sind (näheres hierzu unter dem Punikt „Medienkonzepte“). Die Verhandlungen über die Projektfortführung wurden bereits im Herbst 2011 begonnen.

 

Im Frühjahr 2012 wurden die Verbesserungsvorschläge und das bisherige Konzept in Einklang gebracht und in einem Grobkonzept der regio iT Aachen GmbH dargestellt. Auf dieser Grundlage erstellte die regio iT im Juli 2012 ein Angebot, welches vom Rat der Stadt Würselen angenommen wurde. Das Projekt läuft nunmehr weitere 48 Monate mit dem Projektpartner regio iT.

 

Dadurch, dass der Vertrag mit der Bechtle GmbH erst am 30.09.2012 offiziell endete, hat die Verwaltung sich dazu entschieden, den Projektwechsel bereits in den Sommerferien 2012/2013 zu vollziehen. Dadurch sollte das neue Projekt unmittelbar nach den Ferien starten, sobald alle Komponenten geliefert wurden und die Installation erfolgt war. Leider hat es auch hier unerwartete Probleme gegeben, die vor allem den Unmut bei Schülern, Eltern, Lehrern und Politikern groß werden ließen.

 

Von September 2012 bis Februar 2013 arbeitete die regio iT mit Hochdruck daran, das vorgesehene System lauffähig zu machen. An der Realschule und am Gymnasium traten jedoch immer wieder Probleme auf, die die regio iT im März 2013 dazu veranlasst haben, ein anderes System zu integrieren. Dieses wurde im Zeitraum März bis April 2013 in allen Schulen installiert. Seitdem läuft das System stabil und zuverlässig.

 

Im Juli 2016 hat der Rat der Stadt Würselen die Fortführung des Lemmon-Projektes bis Dezember 2020 beschlossen. Das Projekt wird weiterhin von den Vertragspartnern regio iT und AfB gGmbH begleitet.