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Standortentscheidung Gesamtschule Würselen

 

 

 

Neubau einer Gesamtschule

 

Nach der Sitzung des Rates der Stadt Würselen am 10.10.2017 steht die Krottstraße als Standort für das neue Gebäude der Gesamtschule fest.

 

Die Baufirma, welche aus der europaweiten Ausschreibung des letzten Jahres hervorgegangen ist, ist die "Goldbeck Public Partner GmbH". Hinter ihr steht eine ganze Firmengruppe, die mit dem Neubau beauftragt worden ist. Dazu gehören für die Objektplanung die Firma "Dohle & Lohse" aus Braunschweig, für die technische Planung und den Bau "Goldbeck Ost GmbH" und für das Gebäudemanagement "Goldbeck Public Partner GmbH".

 

Das Bauprojekt entsteht im Rahmen einer ÖPP (Öffentlich-Privaten Partnerschaft), die ca. 30 Jahre bestehen soll. In dieser Zeit erfolgt die komplette Unterhaltung durch den privaten Partner. Nach Ablauf der 30 Jahre wird das Gebäude an die Stadt zurückgegeben. Durch diese Vertragsgestaltung wird gewährleistet, dass sich die Schule zum Zeitpunkt der Übernahme durch die Stadt Würselen in einem einwandfreien Zustand befindet.

 

Für den Neubau und den Betrieb sind insgesamt rund 51 Mio. Euro eingeplant. Die Investitionsgesamtkosten liegen unter der festgelegten Obergrenze aus 2015 von 28 Mio. Euro.

 

Das H-förmige Gebäude soll Platz für ca. 860 Schülerinnen und Schüler haben, sowie eine Schulmensa und ein ausgedehntes Ganztagsangebot beinhalten. Außerdem ist das Konzept bei Bedarf auch für eine Gebäudeerweiterung ausgelegt.

 

Der Bauantrag soll Mitte Januar 2018 eingereicht und Anfang April genehmigt werden. Wenn mit dem Bau Mitte Februar 2019 begonnen wird, sollen die Arbeiten bis Juli 2019 beendet sein. Die Gesamtschule, welche derzeit noch in der alten Hauptschule untergebracht ist, kann dann in den Standort Krottstraße umziehen.

 

Verschiedene Lösungsansätze bezüglich der Problematik des wegfallenden Sportplatzes werden im Rat erörtert. Möglichkeiten dafür wären der Bau eines Sportparks in der Nähe des Aquana oder die Umwandlung des VfR-Sportplatzes hinter der Elmar-Harren-Sporthalle in einen Kunstrasenplatz.

 

 

 


 

 

 

Grundsatzbeschluss

 

Der Rat der Stadt Würselen fasste in seiner Sitzung am 29. September 2015 mehrheitlich folgenden Beschluss:

 

Der Rat der Stadt Würselen nimmt das Gutachten der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater APP, Stolberg, zur Kenntnis und beschließt:

 

(1) Das endgültige Gebäude für die Gesamtschule Würselen wird als Neubau auf den Spielflächen an der Krottstraße realisiert.

 

(2) Als Ersatz für die wegfallenden Spielflächen wird eine Spielfläche geschaffen, die die Vereine in dem Umfang nutzen, in der sie die wegfallenden Spielflächen derzeit nutzen. Rat, Sportausschuss, Verwaltung, Stadtsportverband und die betroffenen Vereine erarbeiten bis zum 08.12.2015 ein Konzept für die Ersatzspielflächen. Die Ersatzspielfläche ist vor dem Beginn sämtlicher Bauarbeiten bereitzustellen.

 

(3) Da durch die Gesamtschule zukünftig die gesamte dem Schulsport zur Verfügung stehende Zeit in der Elmar-Harren-Halle benötigt wird, ist dem Gymnasium entsprechender Ersatzraum am Gymnasium zur Verfügung zu stellen und die hierfür notwendigen Mittel sind im Haushalt bereit zu stellen.

 

(4) Die Verwaltung wird mit der Einleitung und Durchführung der notwendigen Bauleitplanverfahren beauftragt.

 

(5) Die Verwaltung wird mit der Vorbereitung eines zweiphasigen Realisierungswettbewerbs beauftragt. Die erste Phase soll spätestens am 29.02.2016 enden. Die Möglichkeit der Realisierung mittels einer öffentlich-privaten Partnerschaft wird geprüft.

 

(6) Die Investitionsgesamtkosten für das erschlossene Grundstück inklusive der Außenflächen und der Einrichtung werden auf 28 Millionen Euro begrenzt.

 

(7) Sollten nach der ersten Phase des Realisierungswettbewerbs die Investitionskosten für den Neubau wider Erwarten so hoch sein, dass die Sanierung dann die wirtschaftlichere Alternative darstellt, wird vorbehaltlich der Ergebnisse von Schadstoffuntersuchungen, die Alternative Sanierung verfolgt.

 

(8) Die Verwaltung wird beauftragt, verschiedene Nachnutzungsmöglichkeiten für das Areal der Realschule Würselen nach deren Auslaufen bis zum 30.06.2016 zu erarbeiten und die finanziellen Auswirkungen darzulegen. Ziel der Untersuchungen ist, eine Nachfolgenutzung zu finden, die den städtischen Haushalt, soweit nach dem Auslaufen der Realschule keine weitere Eigennutzung erfolgt, sowohl im Ergebnisplan als auch bilanziell nicht bzw. so gering wie möglich belastet.

 

 

 


 

 

 

Politische Beratungen

 

Die ausführlichen Beratungsunterlagen stehen im Ratsinformationssystem zur Verfügung:

 

>Beratungsvorlage VO/17/0296
 

Der aktuelle Sachstand der politischen Beratungen kann über die Textrecherche im Ratsinformatiossystem nachvollzogen werden, unter dem Stichwort "Gesamtschule" werden sämtliche Beratungsunterlagen und Sitzungstermine angezeigt:

 

>Textrecherche Ratsinformatiossystem