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Burg Wilhelmstein
mit Freilichtbühne, Restaurantbetrieb und Minigolfanlage

 

 

 

Ein besonderer Anziehungspunkt ist die Burg Wilhelmstein hoch über dem Wurmtal. Als mittelalterliche Grenzburg erbaut, ist die Burgruine mit Freilichtbühne, Restaurantbetrieb und Minigolfanlage heute eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Würselens.

 

 

Freilichtbühne Burg Wilhelmstein

 

 Bühne Burg Wilhelmstein

 

Bereits seit einem Jahrhundert wird in der Ruine der Burg aus dem 13. Jahrhundert Theater gespielt. Veranstaltungen in einem professionellen Rahmen finden seit 1986 statt. Seitdem ist die Burg Wilhelmstein in der Region ein Begriff für sommerliche Open-air-Kultur aus allen Sparten der Kleinkunst, der Musik und des Theaters. Der größte Teil der 600 bis 800 Zuschauerplätze ist wettersicher überdacht.

 

Auf der Freilichtbühne organisiert der Kulturbetrieb der Stadt Würselen seit mehr als 20 Jahren in den Sommermonaten ein inzwischen überregional bekanntes und beliebtes Open-Air-Programm. Konzerte, Kabarett, Lesungen, Theater und Kinovorstellungen ziehen immer wieder hunderte Menschen in die Arena im Schatten der alten Burgmauern. Die Bläck Fööss, Helge Schneider, Nena und Johann König sind nur vier Beispiele prominenter Künstler, die auf Burg Wilhelmstein schon aufgetreten sind. Und es ist wohl nicht übertrieben, Götz Alsmann, Konrad Beikircher, BASTA u. a. zu den Stammgästen zu zählen. Eröffnet wird die Saison traditionell mit dem so genannten „Blind Date“, das, wie der Name schon vermuten lässt, immer bis zuletzt eine Überraschung bleibt. Wer nämlich an diesem ersten Abend der Open-Air Saison auftritt, erfährt der Zuschauer erst vor Ort. Dennoch oder gerade deswegen ist diese Veranstaltung immer schnell ausverkauft. Zusätzlich wird hier für die gute Sache gespielt: dieser Programmpunkt wurde gemeinsam vom Team der Burg Wilhelmstein mit der Aachener Zeitung ins Leben gerufen und zwar zugunsten der Aktion „Menschen helfen Menschen“.
 

Kontakt:
Büro Burg Wilhelmstein
Klosterstraße 33
Telefon 02405/42949-0

 

Internetauftritt des Kulturbetriebs und aktuelles Programm:
>www.burg-wilhelmstein.com

 

 

 

Die Geschichte der Burg Wilhelmstein

 

 

 Foto-Burg_WS

 

Die Burg Wilhelmstein wurde um 1300 als Grenzfeste vom Grafen Wilhelm von Jülich errichtet. Sie war ursprünglich Sitz eines Jülicher Amtes, das drei Gerichte umfaßte. Vögte haben hier für ein großes Gebiet des Jülicher Reiches die Gerichtbarkeit ausgeübt. In germanischer Zeit bildete der Wurmbach, an dessen östlichem Ufer die Burg auf einer Felsnase erbaut wurde, die Grenze zwischen dem Jülichgau und dem Maasgau. Zur Zeit der Kirchenherrschaft trennte die Wurm das Erzbistum Köln vom Erzbistum Lüttich. Im Mittelalter verlief von hier ca. 1 km südlich die Grenze des Aachener Reiches, welches immer direkt dem Reichsoberhaupt, dem Kaiser unterstand. Vom Ortsteil Bardenberg aus gelangt man heute durch eine schattige Allee zunächst zur noch erhaltenen Vorburg mit Rundturm – vormals Kerker – und gotischem Torbogen. Die Vorburg war ursprünglich durch einen Wassergraben geschützt. Die Rolle der Zugbrückenkette ist heute noch zu sehen. Der Innenbereich der Burg, der durch mächtige Bruchsteinmauern mit Verteidigungsbastion geschützt ist, war als Fliehburg angelegt. In Kriegs- und Notzeiten konnte die umwohnende Bevölkerung von den Lehnshöfen und aus dem Ort Bardenberg dort Schutz finden.

 

 

 

Restaurantbetrieb und Minigolfanlage

 

 

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Die Burg Wilhelmstein befindet sich heute im Privatbesitz der Familie Sevenich-Grafen, die dort das "Restaurant Burg Wilhelmstein" sowie eine Minigolfanlage betreibt, eine Turnierbahn mit 18 Löchern.

 

Öffnungszeiten der Minigolfanlage:

15. März bis 31. Oktober
dienstags bis samstags ab 14.30 Uhr
Sonn- und Feiertags ab 13.30 Uhr

 

Weitere Informationen zur Minigolfanlage unter Telefon 02405/86181 und zum Restaurant unter Telefon 02405/85201 oder unter www.burgwilhelmstein.de