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Neujahrsempfang 2012

 

 

Zum traditionellen Neujahrsempfang der Stadt Würselen hatte Bürgermeister Arno Nelles wieder in die Aula des Gymnasiums eingeladen. Zu Beginn begrüßte der erste Bürger der Stadt die Sternsinger der Gemeinde Sankt Peter und Paul, die stellvertretend für alle Sternsinger der Katholischen Gemeinde Sankt Sebastian erschienen waren, und die Sternsinger "XXL". Unter dem Motto „Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“ sammelten die Kinder in diesem Jahr für das Partnerland Nicaragua. Auch die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg war mit dem Stamm Bardenberg beim Neujahrsempfang vertreten und überbrachte das Friedenslicht.
Gemeinsam mit seinen Kollegen des Verwaltungsvorstands, Ersten Beigeordneten Werner Birmanns, Technischen Beigeordneten Till von Hoegen und Kämmerer Ludwig Bremen begrüßte Bürgermeister Arno Nelles rund 500 Gäste. 

 

„Mit gemischten Gefühlen blicke ich auf den Jahresbeginn 2011 zurück“, gab Arno Nelles in seiner Neujahrsrede zu. Das Schneechaos in Würselen, der Einsturz des Zeltdachs an der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein und nicht zuletzt die städtische Haushaltslage, die den Handlungsspielraum von Rat und Verwaltung immer weiter einschränkt. Wenngleich das Jahr unter schwierigen Umständen begonnen hatte, gibt es dennoch positives zu berichten. Insbesondere die Erhaltung der kulturellen Vielfalt in Würselen, beispielsweise durch die hervorragende Arbeit der Kulturstiftung, die vor wenigen Wochen sogar durch das Land Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet wurde, die Jubiläen sowie die Gründung einer weiteren Städtepartnerschaft, das Engagement im Ambulanten Sozialen Dienst in der Jugendarbeit, durch das Familien frühzeitig bei der Bewältigung ihrer Probleme begleitet werden und der verstärkte Ausbau der Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren ließ Bürgermeister Nelles in seiner Rede nicht unerwähnt. Ebenso sei das Richtfest der Senioreneinrichtung auf dem Reckergelände ein wichtiger Baustein, genauso wie die Inbetriebnahme der neuen Osttangente zwischen den Gewerbestandorten Aachener Kreuz und Merzbrück. Für das neue Jahr nannte Arno Nelles insbesondere die endgültige Fertigstellung der Verkehrsführung vor Sankt Sebastian, die Entwicklung des Singer-Geländes, die bevorstehende Entscheidung über die Hauptschule in Würselen und die Nutzung des Stärkungspaketes Stadtfinanzen als wichtige Aufgaben und gleichzeitig als Chancen.

 

„Wir werden neue Wege gehen müssen, unsere kommunale Daseinsfürsorge aufrecht erhalten zu können. Verwaltungen werden sich stärker nach Effizienzgrundsätzen ausrichten müssen. Wir werden noch stärker das Potenzial der Menschen in unserer Stadt nutzen müssen, unsere Ausgaben einzuschränken und unsere Einnahmen zu verbessern.“ Eine schwierige, aber kein unmögliche Aufgabe, da ist sich Arno Nelles sicher. „Unsere Voraussetzungen dafür sind hervorragend. Würselen hat ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement. Wir verfügen über eine ausgesprochen gute Verkehrsanbindung und unsere gute Lage zum Oberzentrum Aachen ist von extrem hohem Stellenwert. Nach wie vor sind unsere Zuzugszahlen positiv und sämtliche Studien prognostizieren uns weiteres Wachstum.“

 

>Neujahrsrede 2012 des Bürgermeisters (pdf: 31 KB)

 

Als Gastredner konnte Arno Nelles Stephan Baldin gewissen, Dipl.-Volkswirt, Marketingfachmann, Unternehmer und seit 1995 geschäftsführender Vorstand der Aachener Stiftung Kathy Beys. Unter dem Motto „Wandel ganzheitlich denken. Anstöße geben“ stellte er das Zukunftsszenario „Heimat 2035“ vor. In einem deutschlandweit außergewöhnlichen Prozess wurden durch Interviews hunderte Aussagen von Bürgern der StädteRegion über deren Heimat gesammelt, ausgewertet und gemeinsam mit den interviewten Menschen zu einer Publikation ausgearbeitet. So hat sich aus den Meinungen der Aachener ein Gerüst von vier Szenarien für die StädteRegion ergeben, die die Wege in die Zukunft im Jahr 2035 aufzeigen: das Szenario vom „Zusammenhalt“, von der „Neugier“, vom „Niedergang“ und von der „Gerechtigkeit“. Mit einem kurzweiligen Vortrag und humorvollen wie gehaltvollen Bildern und Texten ist es Stephan Baldin gelungen, den Kerngedanken von „Heimat 2035“ nach Würselen zu transportieren.

 

>Zukunftsszenario "Heimat 2035" (Weiterleitung)

 

Im Anschluss an die Redebeiträge fand ein Umtrunk statt, bei dem die Gäste ins Gespräch kamen. Im Hintergrund wurde eine Fotoshow abgespielt, die die Pressestelle mit Bildern aus dem Jahr 2011 erstellt hatte. Die Diashow kann auch online angeschaut werden:

 

>Fotoshow der Pressestelle "2011" (Weiterleitung woeschele.de)

 

 

Bilder des Neujahrsempfangs

 

Neujahrsempfang 2012 (1)

 

Neujahrsempfang 2012 (2)

 

Neujahrsempfang 2012 (7)

 

Neujahrsempfang 2012 (8)

 

Neujahrsempfang 2012 (6)

 

Neujahrsempfang 2012 (5)
 

 

 

Weitere Fotos sind hier zu finden:

 

>www.woeschele.de | Neujahrsempfang der Stadt Würselen am 07.01.2012