Festakt aus Anlass des 20jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Hildburghausen
Eingegangen wurde die Städtepartnerschaft mit der thüringischen Stadt Hildburghausen zwar schon im Jahre 1990, doch Bürgermeister Arno Nelles betonte anlässlich des Festaktes im Kulturzentrum „Altes Rathaus“ am 2. Juli 2011, dass man sich im 20. Jahr des Bestehens befindet und dieses so zeitgerecht gemeinsam feiern könne.
Im April 2011 war die Würselener Delegation nach Thüringen gereist, um das Ereignis dort offiziell zu begehen. Jetzt, am großen Kirmeswochenende in Würselen, kam die Delegation aus Hildburghausen nach Würselen, um anlässlich der Jungenspiele nicht nur diese mitzufeiern, sondern auch an das Eingehen der Städtepartnerschaft zu erinnern.
Im Kulturzentrum „Altes Rathaus“ hatte der erste Bürger der Stadt Würselen dazu einen Empfang gegeben und einen Festakt ausgerichtet. Musikalisch gestalteten die Männer des Männergesangvereins Linden-Neusen um Chordirektor ADC Heinz Dickmeis diesen. Bürgermeister Arno Nelles, sein Amtskollege Steffen Harzer aus Hildburghausen und Stadtdirektor a.D. Albert Cramer hielten die Festansprachen. Dabei betonte Arno Nelles, dass man in den vergangenen 20 Jahren die unterschiedlichsten Besuche gegenseitig abgestattet habe. „Es gab, aber es gibt noch viel zu entdecken“, bewunderte er die historische Kulisse der Partnerstadt und die Vertiefung der Freundschaft zwischen den beiden Städten. Doch gelebt werden könne eine solche Partnerschaft nur durch die menschlichen Beziehungen, daran erinnerte der erste Bürger aus Würselen. So fragte er sich und die Gäste: „Was ist heute noch der Grund einer solchen Partnerschaft und welche Perspektiven hat sie?“ Gemeinsam mit den über 180 Gästen im alten Sitzungssaal des früheren Verwaltungssitzes ging er dieser Frage nach und brachte gemeinsam mit seinem Amtskollegen Steffen Harzer aus Hildburghausen eine neue Initiative auf den Weg. Hildburghausen und Würselen wollen eine europäische Partnerschaft begründen, wozu entsprechende Anträge gestellt worden seien. Insbesondere sollen touristische Initiativen ergriffen werden, da Hildburghausen ebenso wie Würselen über eine exponierte Lage verfügt und so für touristische Zwecke mehr als geeignet ist. Sei das ein oder andere auch eingeschlafen, so könne man unter diesem Aspekt die Partnerschaft neu auffrischen.
Bürgermeister Steffen Harzer aus Hildburghausen dankte den Würselenern für die Einladung, für die Ausrichtung des Festaktes, vor allem aber für das Engagement in der Städtepartnerschaft. Er dankte auch den beiden Vorsitzenden der Freundschaftsgesellschaft Elke Bischhaus in Hildburghausen und Günter Kuckelkorn in Würselen.
Der frühere Verwaltungschef, Stadtdirektor a.D. Albert Cramer, war gebeten worden, aus seinen Erfahrungen zur Gründung dieser Städtepartnerschaft zu berichten, da er diese seinerzeit hautnah erlebt habe. So ging er auf die Historie und die Gründe zum Eingehen der Partnerschaft ein und berichtete über erste Kontakte aber auch die Unterstützung zum Aufbau des demokratischen Verwaltungssystems in Hildbughausen. Er bekannte: „Würselen und Hildburghausen sind liebenswerte Städte!“
Bürgermeister Arno Nelles bat Elke Bischhaus, Günter Kuckelkorn, Steffen Harzer und Albert Cramer sich aus Anlass des Festaktes zum 20jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft Würselen und Hildburghausen in das Goldene Buch der Stadt Würselen einzutragen und lud alle Gäste noch zu einem Umtrunk in das Foyer des Kulturzentrums „Altes Rathaus“ ein, bevor sich die Gäste in den Kirmestrubel stürzten und an den Jungenspielen 2011 teilnahmen.
Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Würselen: (vorne, v.l.n.r.) Bürgermeister Steffen Harzer (Hildburghausen), Stadtdirektor a.D. Albert Cramer, Bürgermeister Arno Nelles (Würselen), (dahinter, v.l.n.r.) Elke Bischhaus, Vorsitzende der Freundschaftsgesellschaft Würselen-Hildburghausen und Günter Kuckelkorn, Vorsitzender der Freundschaftsgesellschaft Hildburghausen-Würselen.
Bürgermeister Steffen Harzer aus Hildburhausen bei seiner Festansprache vor dem besetzten Saal im Kulturzentrum "Altes Rathaus" der Stadt Würselen.
