Technischer Beigeordneter Ulrich Wigand wird verabschiedet
Kurz bevor der Rat der Stadt Würselen im großen Sitzungssaal des Rathauses auf dem Morlaix-
platz zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr zusammen trat, fand eine ganz besondere Verab-
schiedung statt. Es war die letzte Ratssitzung für Ulrich Wigand als Technischen Beigeord-
neten, der sich nach Ablauf seiner Wahlzeit zeitgleich damit auch aus dem Dienst verabschie-
dete.
Der kommunale Wahlbeamte war mit Wirkung zum 1. März 2001 für die Dauer von acht Jahren
durch den Rat zum Technischen Beigeordneten bestellt worden. Nun lief die Amtszeit aus und
Ulrich Wigand nahm Abschied vom Rathaus, Würselen und seinen Bürgern. Zu gerne hätte er noch
in seiner Amtszeit persönlich den Spatenstich zur Osttangente vorgenommen. An diesem Projekt
hatte Wigand während seiner Amtszeit intensiv gearbeitet; doch der Termin findet erst am 3.
April statt. Für Kreis-Umweltdezernent Uwe Zink, der zur Verabschiedung auch nach Würselen
gekommen war, ist es allerdings eine Selbstverständlichkeit, Ulrich Wigand auch nach Ablauf
seiner Amtszeit zu diesem historischen Ereignis einzuladen. Überhaupt waren viele auswärtige
Gäste gekommen, die Ulrich Wigand verabschieden wollten. Neben dem Vertreter des Kreises
Aachen waren es Kollegen der Nachbarstädte, aber auch Vertreter unterschiedlichster Gremien,
in und mit denen Wigand zusammengearbeitet hatte. Wohlklingende Namen wie EuRegionale 2008,
AWA, AVV hatten Vertreter ihrer Institutionen ebenso entsandt wie alle im Rat der Stadt
Würselen vertretenen fünf Fraktionen. Doch bevor sie alle sich von Ulrich Wigand offiziell
verabschiedeten, tat dies offiziell für Rat und Verwaltung der Erste Bürger der Stadt
Würselen, Bürgermeister Werner Breuer. Nicht nur als Technischer Beigeordneter sondern auch
als Mitglied des Verwaltungsvorstandes habe er in den vergangenen acht Jahren gemeinsam mit
ihm gearbeitet und für die Stadt Würselen viel geleistet und bewirkt. Neben einem hochof-
fiziellen Wappenteller der Stadt Würselen gab es vom Verwaltungsvorstand noch einen speziel-
len Wein, der Wigand seine Pensionierung versüßen solle. Insgesamt gab es zahlreiche Ab-
schiedsgeschenke für den 55jährigen, der offen ließ, was er denn nun mit seiner neu gewon-
nenen FreiZeit anfangen werde.
Fest steht zunächst allemal, dass Ulrich Wigand vorerst viel Zeit mit seiner Familie verbrin-
gen könne und werde, die ihn in den letzten acht Jahren habe häufig und lange vermissen
müssen. So waren Ehefrau Gabriele Fichsel-Wigand und die beiden gemeinsam Töchtern ausnahms-
weise mit ins Rathaus gekommen, um Ehemann und Papa bei der Feierstunde des Abschiednehmens
beizuwohnen. Als Dank gab es von „Chef“ Wigand einen Extra-Blumenstrauß für „seine“ Hilde-
gard Kollmann, die ihm in den letzten acht Jahren in seinem Vorzimmer assistierend zur Seite
gestanden hat. Andererseits dankte stellvertretend für die Mitarbeiter der unmittelbar unter-
stellten Fachbereiche 3 und 4 der Leiter des Fachbereiches 3, Manfred Schmitz-Gehrmann, dem
scheidenden Chef.
Die Rede von Bürgermeister Werner Breuer kann an dieser Stelle als pdf-Dokumente nachgelesen
und herunterladen werden.
