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Verkehrsfreigabe der Osttangente (K 34)

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„Was lange währt, wird endlich gut“, lautet ein bekanntes deutsches Sprichwort, das jetzt Anwendung fand für eines der bedeutendsten Straßenbauprojekte Würselens und der StädteRegion der letzten Jahrzehnte.
Am Freitag, 10. Juni 2011, verlangte es nach acht Scheren, um das Band zur offiziellen Verkehrsfreigabe der sogenannte Osttangente zu zerschneiden. Mit diesem offiziellen Akt wurde eine 22-jährige Geschichte beendet und das wichtige Straßenbauprojekt der offiziellen Bestimmung übergeben. Die Osttangente, straßenbautechnisch auch K34 genannt, verbindet nicht nur, teilweise parallel zur A 44, die beiden Würselener Gewerbegebiete Aachener Kreuz und Merzbrück, sondern entlastet mehr noch die stark und viel befahrene Hauptstraße in Broichweiden und damit vor allem die dortige Bevölkerung. Rund 15.000 Fahrzeuge quälen sich täglich durch Broichweiden, unter denen sich sehr viele Lastkraftwagen befinden. „Durch die Osttangente soll diese Zahl um ein Drittel auf rund 10.000 Fahrzeuge pro Tag reduziert werden“, prognostizierte Städteregionsrat Helmut Etschenberg bei der Verkehrsfreigabe. Darüber hinaus stelle das künftige Gewerbegebiet Merzbrück ein entscheidendes Zukunftsprojekt für Arbeitsplätze in der gesamten Aachener Region dar, betonte Etschenberg. Aber auch die weitere Entwicklung des Gewerbegebietes mit ihrem Verkehrslandeplatz zu einem florierenden Gewerbestandort sei gemeinsam mit dieser Verkehrsfreigabe in einem Atemzug zu nennen. Entscheidend sei nämlich die gesamte verkehrliche Anbindung an diesen zentralen Punkt, denn nun gäbe es den direkten Autobahnanschluss, ebenso die schnelle Erreichbarkeit des Verkehrslandeplatzes Merzbrück.
Würselens Bürgermeister Arno Nelles freute sich über die endlich abgeschlossene Realisierung dieses bedeutenden Straßenverkehrsprojektes. Es sei nicht nur Perle, die in der Zukunft aus zwei Gewerbegebieten eines werden ließe, sondern vor allem eine spürbare Entlastung für Broichweidens Bevölkerung. Er sah allerdings auch eine große Chance in dieser neuen Verbindungsstraße, die in dieser Funktion das größte Gewerbegebiet in der gesamten StädteRegion entstehen lässt. Erfreut waren alle Vertreter auch über die Anwesenheit des ehemaligen parlamentarischen Staatssekretärs des Bundesverkehrsministeriums, der Würselener Achim Großmann, der in seiner Amtszeit in der Bundesregierung mit um die Realisierung dieser wichtigen Straßenverkehrsverbindung gekämpft hatte. Ihm gebührte es selbstverständlich, die Straßenverkehrsfreigabe mit vorzunehmen.
 
Zahlen, Daten und Fakten rund um die Realisierung der Osttangente:
Streckenlänge 2,5 Kilometer
2 Brückenkonstruktionen
Gesamtkosten 11,5 Millionen Euro
davon 7,1 Millionen Euro Zuschuss von der Bundesrepublik Deutschland
 

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