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Gleichstellungsstelle: Informationen zum Minijob

 

 

 

"Der Minijob - Da ist mehr für Sie drin!"

 

 

Wegen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind es vor allem verheiratete Frauen mit Kindern, die in Minijobs arbeiten. Doch was erstmal so vorteilhaft erscheint, hat gravierende Nachteile. So verdient die Hälfte der geringfügig Beschäftigten weniger als 8,50 Euro in der Stunde. Ebenso wird bei vielen geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen gegen bestehende arbeitsrechtliche Ansprüche verstoßen. Minijobberinnen haben u.a. das Recht auf einen schriftlichen Arbeitsvertrag, Anspruch auf den gleichen Lohn wie vergleichbare Beschäftigte und auch auf bezahlten Erholungsurlaub.

 

Um über die das Thema geringfügige Beschäftigung und über die bestehenden Rechte zu informieren, haben das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW und die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten (LAG NRW) die Informationsbroschüre „Der Minijob – Da ist mehr für Sie drin!“ herausgegeben.

 

„Wichtig ist, dass die Frauen über ihre Rechte informiert sind, sie einfordern und nicht in den Minijobs 'kleben bleiben', sondern beruflich wieder in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis beschäftigt werden", so Silke Tamm-Kanj, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Würselen und Sprecherin der LAG NRW.

 

Die Broschüre ist kostenlos bei der Gleichstellungsbeauftragten, an der Information des Rathauses und in der Stadtbücherei der Stadt Würselen erhältlich.