Die winterliche Wetterlage im Stadtgebiet Würselen hat sich gestern tagsüber vorübergehend entspannt. Seit den frühen Morgenstunden waren die städtischen Räum- und Streudienste im Einsatz, um die Verkehrssicherheit auf den Straßen zu gewährleisten. Auch heute geht die Stadt von einer entspannteren Lage aus.
Ganz anders zu Montag. „Der Montag war für uns sehr anspruchsvoll“, sagt Petra Brüll vom Würselener Betriebshof. „Bereits in der Nacht und über den gesamten Tag hinweg waren die Kolleginnen und Kollegen des Winterdienstes im Dauereinsatz. Auch die großen Streufahrzeuge mussten tagsüber mehrfach ausrücken, um auf die winterlichen Straßenverhältnisse zu reagieren.“ Generell beginnt die Einsatzleitung des Winterdienstes in Würselen bereits nachts mit regelmäßigen Kontrollen. Bei Glättegefahr werden die Mitarbeitenden aus der Rufbereitschaft alarmiert. Je nach Wetterlage sind dann bis zu zwölf Mitarbeitende mit dem Räumen beschäftigt.
Zusätzlich zu den Einsätzen der LKW-Streuer ist in diesen Tagen auch der Handstreudienst mit zehn Mitarbeitenden im Einsatz. Diese kümmern sich insbesondere um Geh- und Radwege, Bushaltestellen sowie weitere sensible Bereiche im Stadtgebiet.
„Am kommenden Wochenende rechnen wir erneut mit sehr winterlichen Verhältnissen, insbesondere mit Schneefall“, sagt Brüll. „Die Wetterentwicklung kann sich jedoch kurzfristig und stündlich ändern, deshalb bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.“
Schwer wird es für die Räumfahrzeuge bei engen Straßen. Deshalb bitten die Stadt nochmal eindringlich, in engen Straßen möglichst dicht am Bürgersteig zu parken, damit die Streufahrzeuge nicht behindert werden.
