Auch im Jahr 2026 steht der März in Würselen und Umgebung ganz im Zeichen der Solidarität, Kultur und Aufklärung. Rund um den Internationalen Frauentag am 8. März erwartet die Bürgerinnen ein dicht gefülltes Programm, das von politischen Workshops über ausgelassene Partys bis hin zu hochkarätigen Konzerten und Lesungen reicht.
Für die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Würselen, Silke Tamm-Kanj, ist dieser Gedenktag aktueller denn je: „Der Internationale Frauentag ist weit mehr als eine Tradition. Er ist unser gemeinsames Signal für echte Gleichberechtigung und gegen jede Form von Diskriminierung. Wir feiern das Erreichte, lassen aber nicht nach, auf die bestehenden Lücken im System – sei es in der Gesundheit, der Sicherheit oder der Sichtbarkeit von Frauen – aufmerksam zu machen.“
Den Auftakt macht die Theorie, es folgt die Praxis
Das Programm startet bereits am Freitag, 6. März, mit einem digitalen Fokus: Von 17 bis 20 Uhr findet der Online-Workshop „Antifeminismus erkennen und handeln“ statt, um Frauen für die Herausforderungen im Netz und Alltag zu stärken.
Der darauffolgende Samstag, 7. März, bietet Kontraste
- Vormittags (10 Uhr): Das beliebte Frauen-Literaturfrühstück im Metropolis Filmtheater lädt zu „Genuss für Geist und Gaumen“ ein (Eintritt 5 €).
- Abends (19 Uhr): Unter dem Motto „Sisterhood – Die Nacht gehört uns!“ tanzen Frauen und FLINTA im Hotel Europa in Aachen mit den „Soundschwestern“ gemeinsam in den Weltfrauentag hinein.
Der 8. März: Kunst und starke Stimmen
Am eigentlichen Weltfrauentag, Sonntag, 8. März, lädt Silke Tamm-Kanj gleich zu zwei Highlights ins Kulturzentrum Altes Rathaus ein. Um 11 Uhr eröffnet die Vernissage „Und am Ende bin ich frei!“ mit Fotografien von Rosa Engel und Malerei von Helga Hansmann (bis 12. April zu sehen).
Den krönenden Abschluss des Tages bildet um 19 Uhr ein besonderes Konzert: Das eigens für diesen Tag formierte Trio „Half the mata Crew“ (Marie Weis, Lorena Dürnholz, Marie Pack) präsentiert moderne Jazz- und Pop-Arrangements. Den Abend eröffnen „Die Pfefferschoten“, die mit über 20 Frauen, Federboas und viel Witz den Charme der 20er bis 60er Jahre auf die Bühne bringen.
Auch nach dem 8. März bleibt das Programm intensiv
- 10. März (17:30 Uhr): Vortrag zum Thema Femizid mit Filippa Böker im Alten Rathaus – ein wichtiger Blick auf gesellschaftliche Verantwortung.
- 11. März (20 Uhr): Kino-Abend im Metropolis mit dem Film „Sorry, Baby“ (inkl. einem Glas Sekt für die Damen).
- 13. März (19 Uhr): Bestseller-Autorin Mechthild Borrmann liest aus ihrem neuen zeitgeschichtlichen Roman „Lebensbande“.
- 25. März (17 Uhr): Das große Finale bildet das Gesundheitscafé „Frauenherzen“. Gemeinsam mit Bürgermeister Roger Nießen und medizinischen Experten wird beleuchtet, warum Herzgesundheit bei Frauen oft anders funktioniert und unterschätzt wird. Alle interessierten Frauen und Bürger sind herzlich eingeladen, an den vielfältigen Veranstaltungen teilzunehmen, sich zu vernetzen und gemeinsam ein Zeichen für eine gleichberechtigte Zukunft zu setzen.
Kontakt für Rückfragen: Gleichstellungsstelle der Stadt Würselen, Silke Tamm-Kanj:
www.wuerselen.de/gleichstellungsstelle bzw. Kontakt im Serviceportal unter https://serviceportal.wuerselen.de/detail/-/vr-bis-detail/mitarbeiter/1265/show
