Stadtverwaltung

Orange statt Jägergrün

Wer an einen Förster denkt, hat meist ein klassisches Bild im Kopf: Ein Herr in dunklem Tannengrün, den Lodenhut tief im Gesicht und ein treuer Dackel an der Seite. Doch wer im Würselener Wald unterwegs ist, trifft auf ein ganz anderes Bild. Olaf Schubert, seit einigen Monaten der neue Mann für das Revier, setzt auf Kontraste. Statt Tarnfarben trägt er eine leuchtend orangefarbene Warnjacke.

Sichtbarkeit als Programm

„Wichtig ist bei meiner Arbeit, gesehen zu werden“, erklärt Schubert mit einem Schmunzeln. Das ist für ihn nicht nur eine Sicherheitsmaßnahme bei der Waldarbeit, sondern auch ein Symbol für sein Amtsverständnis. Er will kein „Phantom“ des Waldes sein, sondern eine ansprechbare Person.

Zwischen Baumkronen und Bürgerdialog

Für Olaf Schubert ist der Beruf des Försters weit mehr als nur die Verwaltung von Holzbeständen. Seine Leidenschaft gilt zwei Dingen, die auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, für ihn aber untrennbar zusammengehören:

  • Die Natur: Das Draußensein und die Pflege des Ökosystems.
  • Die Kommunikation: Der direkte Draht zu den Menschen.


„Viele Besucher im Würselener Wald sprechen mich an“, berichtet er. Ob es um Fragen zum Waldsterben, zu Wanderwegen oder zur Tierwelt geht – Schubert nimmt sich Zeit. „Manchmal erkläre ich dann Dinge direkt vor Ort, das ist mir wichtig.“ Er sieht sich auch als Botschafter für den Wald, der Wissen vermittelt und Verständnis für die Natur weckt.

Einen guten Einblick in die Arbeit des Försters gibt der aktuelle Beitrag im Stadtmagazin „Os Wöschele“. Die Ausgabe erschien am Sonntag, 8. März, und kann auch unter wuerselen.de gelesen werden.