WARNTAG

Erfolgreicher Warntag in Würselen

Technik-Check: Sirenen und Cell-Broadcast überzeugen

Im gesamten Gebiet der StädteRegion Aachen ertönten pünktlich die Warnsignale von insgesamt 143 Sirenen. In Würselen selbst verlief der Test absolut reibungslos: 

  • An allen 14 Sirenenstandorten im Stadtgebiet lösten die Anlagen planmäßig aus.
  • Digitale Warnung: Auch die Alarmierung via Cell-Broadcast – also die direkte Nachricht auf das Smartphone – funktionierte einwandfrei.
  • Entwarnung: Ebenso wichtig wie der Alarm selbst ist das Signal zur Entwarnung, das den Testlauf erfolgreich abschloss.

Premiere für Warnfahrzeuge auf dem Morlaixplatz

Eine Neuerung beim diesjährigen Warntag war die Präsentation spezieller Warnfahrzeuge. Diese kommen zum Einsatz, um die Bevölkerung mobil und gezielt über Lautsprecherdurchsagen zu informieren, falls stationäre Systeme ausfallen sollten.

Zudem können die mehr als fünf Meter langen Geländewagen dank einer Bodenfreiheit von mehr als 30 Zentimetern auch bei leichten Überflutungen eingesetzt werden. Die Anschaffung ist Teil des Strategiepapiers zur Neuausrichtung des Katastrophenschutzes aus dem Jahr 2023, das Investitionen in den Fuhrpark vorsieht.

Bürgermeister Roger Nießen und der Erste Beigeordnete Marius Claßen ließen es sich nicht nehmen, die Fahrzeuge auf dem Morlaixplatz persönlich in Augenschein zu nehmen. Sie zeigten sich beeindruckt von der Technik und dem Engagement der Einsatzkräfte.

Vorsorge ist Teamarbeit: Informationsmaterial im Rathaus

Ein technisches Warnsystem ist nur ein Teil der Kette. Um im Ernstfall richtig reagieren zu können, ist die Eigenvorsorge der Bürgerinnen und Bürger entscheidend. Hierzu liegen ab sofort neue Informationsbroschüren im Würselener Rathaus zur kostenlosen Abholung bereit:

  • „Vorsorge für Krisen“: Ein Ratgeber des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).
  • „Selbstschutztipps für den Katastrophenfall“: Eine Broschüre des Innenministeriums NRW.


„Der Warntag hat gezeigt, dass wir technisch gut aufgestellt sind“, sagt Christina Lüdke, die für das Krisenmanagement der Stadt Würselen verantwortlich ist. „Dennoch ist es wichtig, dass sich jeder Einzelne mit dem Thema Selbstschutz auseinandersetzt.“ 

Weitere Informationen gibt es unter  www.wuerselen.de/warnung-und-sirenen.