Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte der Motor des Busses in voller Ausdehnung. Die Flammen hatten im hinteren Bereich bereits auf die Sitze übergegriffen. Glücklicherweise befanden sich keine Fahrgäste an Bord. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon und wurde durch den Rettungsdienst untersucht.
Die Autobahnpolizei sperrte sofort die Abfahrt für den Verkehr ab.
Durch den massiven Löschangriff unter Atemschutz konnte der Brand rasch eingedämmt werden. Dabei wurden zwei Rohre im Außenangriff und ein weiteres Rohr im Inneren des Busses vorgenommen. Die Wasserversorgung wurde über die Tanks der Löschfahrzeuge sichergestellt. Zu Nachlöscharbeiten wurde Schaummittel eingesetzt. Durch das Feuer im Motorenbereich liefen Betriebsmittel auf die Fahrbahn sowie in den Grünstreifen, die mit Bindemittel abgestreut wurden. Das Umweltamt der Städteregion sowie das städtische Ordnungsamt waren vor Ort und veranlassten weitere Maßnahmen. Ebenfalls rückte die Autobahnmeisterei an um weitere Absperrmaßnahmen zu übernehmen. Fachfirmen übernahmen die Reinigung der Fahrbahn sowie die Aufnahme des kontaminierten Erdreichs.
Nach rund zwei Stunden endete der Einsatz der Kräfte der Feuerwache sowie der Löschzüge Broichweiden und Würselen-Mitte.
