Ziel der Übung war es, den Einsatz unter realistischen Bedingungen zu trainieren und die Sicherheit sowie die Einsatztaktik der Einsatzkräfte weiter zu stärken. „Brandbekämpfung zur Menschenrettung“, lautete der Auftrag der einzelnen Trupps. Dabei stand zwar die Menschenrettung im Vordergrund, aber gleichzeitig galt es auch die Flammen einzudämmen. Diese Taktik schafft sicherere Bedingungen -weniger Hitze/Rauch- für den Angriffstrupp und die zu rettenden Personen, wodurch die Überlebenschancen der zu rettenden deutlich steigen.
Bei dem simulierten Kellerbrand galt es gleich zwei Personen -darunter ein Kleinkind- dargestellt durch Dummys, zu retten. Besonderer Fokus lag auf der Kommunikation im Trupp, der Einhaltung von Sicherheitsstandards und der körperlichen Belastbarkeit unter Atemschutz.
Die Feuerlöschübungsanlage ermöglicht es, Brände kontrolliert und umweltgerecht darzustellen. Dadurch können Einsatzkräfte wichtige Erfahrungen sammeln. „Solche Trainings sind unverzichtbar, um im Ernstfall schnell und sicher handeln zu können“, betonte Patrick Ameri, Leiter der Feuerwehr. Insgesamt 74 haupt- und ehrenamtliche Geräteträger stellten sich den hohen Anforderungen. Doch nachdem die Wehrleute die Feuerlöschübungsanlage "gemeistert" hatten, erfolgte noch eine Auswertung des einsatztaktischen Vorgehens.
Innerhalb kürzester Zeit wurden die Atemschutzgeräte in der Werkstatt wieder mit Luft gefüllt und überprüft, sowie die Schutzausrüstung gereinigt.

