In Würselen ist im Bereich Wisselsbach/Ecke Tittelsstraße ein Befall mit dem Eichenprozessionsspinner festgestellt worden. Nachdem der betroffene Bereich unmittelbar nach der Entdeckung vorübergehend mit Flatterband gesichert wurde, veranlasst die Stadt nun eine ordnungsgemäße und feste Absperrung, um die Bürgerinnen und Bürger vor den gesundheitlichen Gefahren zu schützen.
Warum die Absperrung notwendig ist
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners besitzen feine Brennhaare, die das Nesselgift Thaumetopoein enthalten. Diese Haare brechen leicht ab, werden durch den Wind verbreitet und können bei Menschen wie auch bei Haustieren allergische Reaktionen auslösen.
Dazu gehören:
- Starker Juckreiz und Hautentzündungen (Raupendermatitis)
- Reizungen der Augen und Atemwege
- In Einzelfällen Schwindel, Fieber oder allergische Schockreaktionen
Hinweise der Stadtverwaltung
Die Stadt Würselen bittet alle Anwohnerinnen, Anwohner und Passanten um erhöhte Vorsicht und die strikte Beachtung folgender Verhaltenstipps:
- Absperrungen einhalten: Betreten Sie den abgesperrten Bereich an der Tittelsstraße/Wisselsbach keinesfalls.
- Abstand halten: Vermeiden Sie den direkten oder indirekten Kontakt mit den Raupen und ihren Gespinstnestern. Auch alte Nester enthalten weiterhin aktive Brennhaare.
- Hunde anleinen: Führen Sie Hunde im Umfeld nur an der kurzen Leine und halten Sie diese von den betroffenen Bäumen fern.
- Symptome behandeln: Sollten Sie dennoch mit den Brennhaaren in Kontakt gekommen sein, wechseln Sie umgehend die Kleidung, duschen Sie gründlich und waschen Sie Ihre Haare. Bei stärkeren gesundheitlichen Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden.
