ORDNUNGSAMT

Erste Erfolge bei der Rattenkontrolle – Stadt setzt Maßnahmen gezielt fort

Die Stadt Würselen nimmt die erhöhte Rattenaktivität im Stadtgebiet ernst und hat gemeinsam mit einem fachkundigen Schädlingsbekämpfer gezielte Maßnahmen eingeleitet. Insgesamt wurden 86 Köderstationen in besonders betroffenen Bereichen aufgestellt. Die Stationen werden regelmäßig kontrolliert und die Ergebnisse fachlich ausgewertet.

Bei den bisherigen Kontrollen zeigen sich erste Erfolge. Insbesondere an Stellen, an denen die Maßnahmen bereits seit mehreren Wochen laufen, ist die Köderannahme deutlich zurückgegangen. Nach Einschätzung des beauftragten Schädlingsbekämpfers deutet dies auf eine erste Wirkung der Maßnahmen hin.

Gleichzeitig besteht in einigen Bereichen weiterhin Handlungsbedarf. Wo weiterhin eine signifikante Aktivität festgestellt wird, werden die Maßnahmen entsprechend fortgeführt und bei Bedarf angepasst.

Weniger Rattensichtungen gemeldet

Auch bei den Meldungen aus der Bürgerschaft zeichnet sich eine positive Entwicklung ab. Während in den vergangenen Monaten zahlreiche Hinweise auf Rattensichtungen eingingen, wurden seit Beginn der Maßnahme deutlich weniger Meldungen registriert.

Die Hinweise aus der Bevölkerung bleiben für die Stadt dennoch wichtig. Sie werden aufgenommen, dokumentiert und gemeinsam mit den Ergebnissen der regelmäßigen Kontrollen ausgewertet. So lässt sich die Entwicklung der Rattenaktivität beobachten und die weitere Vorgehensweise fachlich darauf abstimmen.

Vorbeugen: Alle können mithelfen

Die Stadt geht das Thema fachlich und gezielt an – gleichzeitig können auch Bürgerinnen und Bürger dazu beitragen, Ratten keine zusätzlichen Nahrungsquellen und Rückzugsmöglichkeiten zu bieten. Denn Ratten siedeln sich dort besonders leicht an, wo sie Nahrung, Wasser und geschützte Bereiche vorfinden.

Schon einfache Maßnahmen helfen:

  • Lebensmittel und Speisereste gehören nicht in die Toilette oder den Abfluss und sollten auch im Freien nicht zurückgelassen werden.
  • Mülltonnen sollten stets geschlossen gehalten und Abfälle möglichst erst kurz vor der Abfuhr bereitgestellt werden. 
  • Wilde Müllablagerungen sind so oder so nicht akzeptabel und können Ratten zusätzlich anziehen.
  • Wildtiere sollten nicht gefüttert werden. Nicht gefressene Futterreste können Ratten als zusätzliche Nahrungsquelle dienen.
  • Haustierfutter sollte nicht dauerhaft im Außenbereich stehen bleiben.
  • Kompost sollte sachgerecht angelegt werden. Gekochte Speisereste sowie Fleisch-, Fisch- und Milchprodukte gehören nicht auf den Kompost.
  • Fallobst sollte regelmäßig aufgesammelt werden.
  • Zugänge zu Kellern, Garagen und Nebengebäuden sollten möglichst verschlossen und Schäden an Gebäuden zeitnah behoben werden.


Je weniger Nahrung und geeignete Rückzugsorte Ratten vorfinden, desto schwieriger wird es für die Tiere, sich dauerhaft anzusiedeln.

Eine nachhaltige Reduzierung der Rattenaktivität gelingt am besten, wenn die städtischen Maßnahmen und die Vorsorge im privaten Umfeld ineinandergreifen. Die Stadt Würselen bittet deshalb alle Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung. Jeder kann mit seinem Verhalten dazu beitragen, Ratten keine zusätzlichen Lebensgrundlagen zu bieten.

Weitere Informationen und Kontakt

Für Fragen zum Thema Rattenkontrolle stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes gerne zur Verfügung. Sie sind per Mail an ordnungsamt@wuerselen.de sowie telefonisch unter 02405 67-3206 bzw. -3207 erreichbar. Alle Informationen gibt es auch auf der städtischen Website unter wuerselen.de.