ENTSORGUNG

Einschränkungen bei der Sammlung von Altkleidern

Der bisherige Betreiber der Altkleidercontainer hat den Betrieb der Container im Stadtgebiet Würselen fristlos gekündigt. Während die Stadtverwaltung diese Mitteilung derzeit rechtlich einordnet, ergibt sich in Bezug auf die Entsorgung von Altkleidern ein großes Problem.

Die 33 (grauen) Container des Betreibers im öffentlichen Raum werden ab sofort nicht mehr geleert. Schon jetzt wurden Altkleider und weitere Abfälle an zahlreichen Standorten neben den Containern abgelegt, auch sogenannte wilden Müllkippen haben sich ergeben. Das beeinträchtigt nicht nur das Stadtbild, sondern führt insbesondere zu hygienischen Problemen und zu enormem Aufwand beim städtischen Baubetriebshof.

Die Stadt bedauert diese Entwicklung. Die rechtlichen und organisatorischen Folgen, insbesondere die Verantwortlichkeiten und Handlungsmöglichkeiten der Stadt werden derzeit in enger Zusammenarbeit mit der RegioEntsorgung geprüft. 

Dringender Appell an die Bürgerinnen und Bürger

Die Stadt bittet die Bürgerinnen und Bürger dringend, derzeit keine Altkleider oder sonstigen Gegenstände an den überfüllten Containern abzustellen. Dadurch können weitere wilde Müllablagerungen vermieden werden. Altkleider können bis auf Weiteres nur in den Containern der RegioEntsorgung entsorgt werden:

  • Brunnenstraße 2,
  • Friedrichstraße 9,
  • Haalerstraße 98,
  • Zechenstraße,
  • Mauerfeldchen,
  • Karlstraße.


Darüber hinaus können Altkleider beim Wertstoffhof abgegeben werden, der zu folgenden Zeiten geöffnet ist:

  • dienstags bis freitags von 13 Uhr bis 18 Uhr,
  • samstags von 9 Uhr bis 13 Uhr,
  • montags ist der Wertstoffhof geschlossen.


Die Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung: 

Bitte verursachen Sie keine wilden Müllkippen. 

Bitte bewahren Sie Altkleider notfalls vorübergehend zu Hause auf.

Mit Ihrem verantwortungsvollen Verhalten helfen Sie dabei, die Situation bis zur Klärung des weiteren Vorgehens nicht weiter zu verschärfen. Die Stadt Würselen arbeitet mit Nachdruck daran, gemeinsam mit den zuständigen Stellen eine dauerhafte Lösung zu finden.

Wie geht es weiter?

Die Stadt beobachtet die Situation an den Container-Standorten im öffentlichen Raum und wird im Rahmen ihrer Zuständigkeiten Maßnahmen ergreifen, wenn dies aus Gründen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung erforderlich ist.

Sobald die zukünftige Altkleidersammlung geregelt ist, wird die Stadt hierüber informieren.