Pressemitteilung Rhein-Maas Klinikum GmbH vom 21.05.2026
Würselen. Was kann man unternehmen, wenn Schmerzen immer wiederkehren oder gar dauerhaft bleiben? Welche Alternativen gibt es zu einer klassischen Medikamentenbehandlung? Und welche Angebote gibt es, wenn der Schmerz chronisch geworden ist?
Um Betroffene und ihre Angehörigen über Versorgungsmöglichkeiten zu informieren und zu beraten, nimmt das RMK am 2. Juni 2026 am bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ teil. Die Klinik für Schmerztherapie bietet an diesem Tag eine Telefonaktion an: Von 14 bis 15 Uhr beantwortet die Kommissarische Ärztliche Leitung der Würselener Klinik, Dr. Lina Rashid, Fragen zum Thema „Therapiemöglichkeiten von chronischen Schmerzen“. Von 15 bis 16 Uhr klärt Psychologe Marc Brügmann zum Thema „Psychologische Unterstützung bei chronischen Schmerzen“ auf. Beide werden in diesen Zeiträumen unter der Sonder-Telefonnummer 02405 62-3101 zu erreichen sein.
Etwa 23 Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen. Legt man die „Messlatte“ der Beeinträchtigung durch die Schmerzen zugrunde, so erfüllen sechs Millionen Deutsche die Kriterien eines chronischen, nicht tumorbedingten, beeinträchtigenden Schmerzes. „Zu einer guten und wirksamen Therapie gehört ein ganzheitliches Konzept, das neben einer individuell zugeschnittenen medikamentösen Behandlung auch nichtmedikamentöse Therapien berücksichtigt“, erklären die Schmerzexperten. „Zu den Behandlungsbausteinen können neben Medikamenten beispielsweise eine psychologische Beratung, Physiotherapie, Ergotherapie, ein Biofeedback und sportliche Aktivitäten gehören“, so weiter.
