Pressemitteilung der Rhein-Maas Klinikum GmbH vom 3. November 2026
Gute Nachrichten für das Rhein-Maas Klinikum (RMK) und die medizinische Versorgung in der Region: Das Krankenhaus erhält Fördermittel in Höhe von insgesamt 4,36 Millionen Euro im Rahmen von „REVIER.GESTALTEN“, dem Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen im Rheinischen Revier. Das Geld fließt in neue Operationstechnik, medizinische Geräte und die digitale Ausstattung des Klinikums.
Robotergestützte Chirurgie erweitert die Behandlungsmöglichkeiten
Ein Schwerpunkt ist dabei die Anschaffung des robotergestützten Operationssystems Da Vinci 5. Es soll künftig in der Urologie und der Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie) eingesetzt werden. Das System unterstützt die Operateure bei minimalinvasiven Eingriffen durch eine dreidimensionale Darstellung des Operationsgebiets und präzise steuerbare Instrumente. Diese Technik kann dazu beitragen, Eingriffe besonders gewebeschonend durchzuführen und die Belastung für Patienten zu verringern.
Auch die technische Ausstattung eines neuen Hybrid-Operationssaals wird gefördert. Dort lassen sich bildgebende Untersuchungen und operative Eingriffe miteinander verbinden. Die behandelnden Teams können so während eines Eingriffs zusätzliche Bildinformationen nutzen und ihre nächsten Schritte gezielt darauf abstimmen. Die Anschaffungen ergänzen den bereits begonnenen Neubau eines OP-Bereichs mit bis zu vier zusätzlichen Operationssälen.
Verbesserungen auch auf den Stationen und in der Notaufnahme
Neben der operativen Medizin profitieren weitere Bereiche des Krankenhauses von der Förderung. Ein neuer 3D-Laparoskopie-Turm unterstützt die Chirurgen bei minimalinvasiven Eingriffen mit besserer Bildgebung. Mit einem weiteren mobilen Röntgengerät können mehr Untersuchungen direkt am Patientenbett durchgeführt werden. Gerade für schwer erkrankte oder in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen lassen sich dadurch zusätzliche Wege und belastende Transporte vermeiden.
WLAN-fähige EKG-Systeme sollen die Übertragung und Verfügbarkeit von Untersuchungsdaten auf den Stationen erleichtern. Die Zentrale Notaufnahme erhält einen zusätzlichen Defibrillator für die Versorgung von Menschen in akuten Notfallsituationen.
Ergänzend wird neue Videokonferenztechnik angeschafft, um den fachlichen Austausch und die Zusammenarbeit im Verbund der Knappschaft Kliniken und mit Krankenhäusern in der Region zu erleichtern.
Investitionen für die Patienten
Dirk Offermann, RMK-Geschäftsführer erklärt:
4,36 Millionen Euro sind eine großartige Nachricht für unser Klinikum und die Menschen in unserer Region. Mit dem OP-Roboter können wir unsere Behandlungsmöglichkeiten in der Urologie und Viszeralchirurgie deutlich erweitern. Auch die weiteren Anschaffungen bringen konkrete Verbesserungen – von der Untersuchung am Patientenbett bis zur Versorgung in der Notaufnahme. Gemeinsam mit dem Bau unserer zusätzlichen Operationssäle ist das ein wichtiger Schritt, um den Menschen hier vor Ort auch künftig eine umfassende und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung anbieten zu können
Die Förderung aus dem Programm „Modernisierung und Digitalisierung der Krankenhausinfrastruktur – Förderung investiver Ausstattung“ unterstützt das RMK dabei, seine medizinische Infrastruktur gezielt weiterzuentwickeln. Für Patienten bedeutet das vor allem: zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten, eine bessere technische Ausstattung und eine wohnortnahe Versorgung, die sich an den medizinischen Anforderungen der kommenden Jahre orientiert.
