Pressemitteilung des Rhein-Maas Klinikum vom 6. Oktober 2026
Gelenkschmerzen und Arthrose müssen nicht zwangsläufig den Einsatz eines künstlichen Gelenks bedeuten. Die regenerative Medizin bietet heute verschiedene Ansätze, um körpereigene Heilungsprozesse zu nutzen und geschädigten Knorpel möglichst lange zu erhalten.
Welche Verfahren dabei zum Einsatz kommen können, erläutert der Leitende Oberarzt Patrick Krug am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 18:00 Uhr in der Cantina des Rhein-Maas Klinikums. Der Vortrag ist Teil der Reihe „Medizin für Bürgerinnen und Bürger“.
Unter dem Titel „Gelenke erhalten statt ersetzen – moderne Arthroskopie, Knorpeltherapie und nicht-operative Ansätze“ informiert Krug über die heutigen Behandlungsmöglichkeiten bei Knorpelschäden und Arthrose. Lange galt geschädigter Knorpel als kaum regenerationsfähig. Inzwischen gibt es verschiedene regenerative Verfahren, die je nach Befund arthroskopisch oder auch ohne Operation angewendet werden können.
Unser Ziel ist es, das natürliche Gelenk so lange wie möglich zu erhalten und für jeden Patienten die individuell passende Therapie zu finden
betonen Chefarzt Ghazi Ashqar und Dr. med. Herbert Röhrig, Sektionsleiter Endoprothetik und arthroskopische Gelenkchirurgie. Dabei spielen neben operativen Verfahren auch nicht-operative Behandlungsansätze eine wichtige Rolle.
Patrick Krug erläutert im Vortrag, für wen die verschiedenen Verfahren infrage kommen, wo ihre Möglichkeiten und Grenzen liegen und wann andere Behandlungswege notwendig sind.
Im Anschluss haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, Fragen zu stellen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
