Pressemitteilung der Rhein-Maas Klinikum GmbH vom 30. Oktober 2026
Plötzlich hängt ein Mundwinkel herab oder die Sprache klingt verwaschen: Solche Beschwerden können auf einen Schlaganfall hindeuten. Dann zählt jede Minute. Doch warum? Und was ist zu tun im Falle eines Falles? Der Schlaganfall steht im Mittelpunkt eines Vortrags der Reihe „Medizin für Bürgerinnen und Bürger“ am Mittwoch, 11. November, um 18 Uhr. Referent ist Prof. Dr. Christoph Kosinski, Chefarzt der Klinik für Neurologie am Rhein-Maas Klinikum.
Bei einem Schlaganfall wird ein Teil des Gehirns plötzlich nicht mehr ausreichend durchblutet oder es kommt zu einer Blutung im Gehirn. Typische Warnzeichen sind eine einseitige Schwäche oder Taubheit, ein hängender Mundwinkel, Sprach- oder Sehstörungen sowie plötzlich auftretender Schwindel oder starke Kopfschmerzen.
Bei einem Verdacht auf Schlaganfall sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden – auch wenn die Beschwerden wieder nachlassen
lautet eine wichtige Botschaft. Eine rasche Behandlung kann entscheidend sein, um Hirngewebe zu schützen und bleibende Folgen zu verringern.
Im Vortrag erläutert Prof. Dr. Kosinski, wie sich mögliche Anzeichen erkennen lassen, welche Risikofaktoren eine Rolle spielen und wie ein Schlaganfall diagnostiziert und behandelt wird. Außerdem geht es um Möglichkeiten der Vorbeugung sowie um Rehabilitation und Nachsorge.
Der Vortrag findet in der Cantina Rhein-Maas des Rhein-Maas Klinikums, Mauerfeldchen 25, 52146 Würselen, statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
