Mit 95.254 gefahrenen Kilometern wurde der bisherige Höchstwert aus dem Jahr 2023 (93.292 km) übertroffen. Diese Strecke entspricht 2,4 Erdumrundungen am Äquator oder einem Viertel der Distanz zum Mond. Wäre die Strecke von nur einer Person gefahren worden, hätte dies 200 Tage ununterbrochenes Radeln bei durchschnittlich 20 km/h bedeutet.
Insgesamt wurden 10.808 Fahrten erfasst – im Schnitt jeweils rund 9 Kilometer. Jede der 749 teilnehmenden Personen legte durchschnittlich 127,17 Kilometer zurück. Durch das gemeinsame Engagement wurden etwa 16 Tonnen CO₂ eingespart.
Radfahren im Alltag verankert
Der Würselener Mobilitätsmanager Fabian Onkels betont:
Wir freuen uns sehr, dass das Stadtradeln in Würselen so gut angenommen wird. Es ist die perfekte Möglichkeit, den Alltag durch kleine Sporteinheiten zu ergänzen und für manche auch immer noch, das Fahrrad mal zu entstauben, fit zu machen und die Stadt aus einer ganz neuen Perspektive zu erfahren. Tut gut, macht Spaß und ist in etlichen Fällen bequemer und schneller als alle Alternativen.
Die Auswertung zeigt: Es waren hauptsächlich kurze Alltagsfahrten, keine ausgedehnten Touren. Das Fahrrad wird also von vielen Würselenerinnen und Würselenern als Verkehrsmittel und als Sportgerät für kleine Trainingseinheiten zwischendurch genutzt – und damit aktiv das Klima geschützt und die eigene Gesundheit gefördert.
Vorbereitung beginnt bereits in den Grundschulen
Im Vorfeld zum Stadtradeln fand an den Grundschulen ein Fahrsicherheitstraining der Cycling Academy von Holger Sievers statt, unterstützt durch die VR Bank. Das dort Gelernte konnten die jungen Teilnehmenden direkt in die Praxis umsetzen.
Hintergrund: Beim Stadtradeln treten Kommunen deutschlandweit für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in die Pedale.

